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Lauterbach erwartet Kliniksterben
Berlin. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hält nach der Verabschiedung der sogenannten Krankenhausreform eine Schließung von zahlreichen Kliniken sowie eine geringere Anzahl von Krankenkassen für nötig. »Ein paar hundert Häuser werden sterben. Viele davon in westdeutschen Großstädten«, sagte Lauterbach gegenüber Bild am Sonntag. »Für diese Krankenhäuser haben wir nicht den medizinischen Bedarf«, behauptet der Ressortchef. Schon jetzt stehe jedes dritte Bett leer, außerdem gebe es zuwenig Personal. (AFP/jW)
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Reinhard Hopp aus Berlin 21. Okt. 2024 um 05:12 UhrErhebliche Kontingente vorhandener Betten bleiben unbelegt, weil es viel zu wenig Personal gibt, nicht, weil kein Bedarf bestünde. Das beweisen die langen Wartezeiten, um überhaupt einen Klinikeinweisungstermin zu bekommen. Das habe ich vor zwei Jahren hier in Berlin selbst erleben müssen. Herr Lauterbach betreibt hier eine bewusste Umkehr von Ursache und Wirkung zur Rechtfertigung seiner weiteren Kommerzialisierung der medizinischen Versorgung.
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