Zum Inhalt der Seite

Verdi kritisiert Pläne zum Staatsvertrag

Mainz. Die Verdi-Betriebsgruppe im ZDF äußert deutliche Kritik am Entwurf zur Änderung des Medienstaatsvertrags. In ihrer Stellungnahme vom Dienstag warnt die Gewerkschaft vor negativen Auswirkungen auf die öffentlich-rechtliche Rundfunklandschaft und die Beschäftigten des ZDF. Verdi betont außerdem, dass der derzeitige Entwurf die Vielfalt des Programmangebots stark einschränken könnte. Eine Zusammenlegung von 3sat und Arte sowie die Streichung wichtiger Spartenkanäle wie Phoenix und ZDF Info seien schwer nachvollziehbar. Mit Blick auf die geplanten Kürzungen bei Informations-, Bildungs- und Kulturangeboten sei es fraglich, »ob diese Reform im Sinne der Zuschauer ist«. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.10.2024, Seite 14, Medien

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!