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Union Busting: Eurotrade hält an Kündigung fest

München. Ende Juni hat das Tochterunternehmen des Flughafens München, Eurotrade, einer Betriebsrätin und Kandidatin für den Aufsichtsrat fristlos gekündigt. In der Güteverhandlung am Montag am Arbeitsgericht München gab es keine Einigung. Aus Sicht von Verdi ist die Kündigung haltlos. Tatsächlich wolle sich Eurotrade mit »konstruierten Vorwürfen einer engagierten Kollegin entledigen«, erklärte der für Eurotrade zuständige Verdi-Sekretär, Dominik Datz, am Dienstag. Der Betriebsrätin werde »vorgeworfen, dienstliche E-Mails auf ihre private E-Mail-Adresse weitergeleitet zu haben«. Dabei habe das Management regelmäßig dienstliche E-Mails auf die private E-Mail-Adresse der Kollegin geschickt. Und der eigentliche Skandal sei, dass das Eurotrade-Management selbst illegal auf die E-Mail-Adres­se der Beschäftigten zugegriffen habe.(jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.10.2024, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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