Zum Inhalt der Seite

Kamerun: Kommandeur von Miliz getötet

Jaunde. Ein Kommandeur einer separatistischen bewaffneten Gruppe ist am Dienstag morgen in Kameruns vom Krieg zerrissener englischsprachiger Nordwestregion getötet worden, wie Xinhua am Mittwoch mitteilte. Demnach habe Kameruns Armee im Dorf Effa im Bezirk Momo eine Operation gegen ein Versteck der Separatisten durchgeführt und dabei den als »General Popo« bekannten Kommandeur getötet. Seit 2017 liefern sich Separatisten in Kameruns anglophonen Regionen Auseinandersetzungen mit den Regierungstruppen. Sie wollen eine Abspaltung und die Unabhängigkeit der Gebiete erreichen. (Xinhua/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 10.10.2024, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!