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Ungarn bestreitet Wissen über Kredit für Vox

Budapest. Ungarns Regierung bestreitet, bei der Vergabe von Bankkrediten an die spanische faschistische Vox-Partei eine Rolle gespielt zu haben oder darüber informiert worden zu sein, wie Politico am Dienstag berichtete. Vox hatte demnach von der ungarischen MBH-Bank Kredite in Höhe von 9,2 Millionen Euro erhalten, um Wahlkampagnen zu finanzieren. Laut dem Bericht ist Lőrinc Mészáros – Jugendfreund von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán und reichster Mann des Landes – mit fast 50 Prozent größter Anteilseigner der Bank. Der ungarische Staat hält rund 30 Prozent der Anteile. Vox behauptet, von den Verbindungen der Bank zu Orbán nichts gewusst zu haben, und erklärt, der gesamte Kredit sei bereits zurückgezahlt worden. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.10.2024, Seite 15, Antifaschismus

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