Zum Inhalt der Seite

Britische Ärzte: Einigung auf Reallohnverluste

London. In Großbritannien haben die Krankenhausärzte im Nationalen Gesundheitsdienst (NHS) eine von der Regierung angebotene Lohnsteigerung um 22,3 Prozent angenommen. Das gab ihre Gewerkschaft am Montag abend bekannt. Wie die Vereinigung der Assistenzärzte erklärte, stimmten 66 Prozent ihrer Mitglieder für die Einigung. Seit anderthalb Jahren hatten die Ärzte immer mal wieder für einen Inflationsausgleich gestreikt. Nun gebe es immerhin »bescheidene Erhöhungen«, erklärten die Chefs der Assistenzärztevereinigung, Robert Laurenson und Vivek Trivedi. Allerdings erhielten britische Ärzte auch nach den Erhöhungen inflationsbereinigt »20,8 Prozent weniger als im Jahr 2008«. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 18.09.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!