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Türkisches AKW: Teile aus China statt BRD

Ankara. Der Bau des ersten türkischen Kernkraftwerks durch den russischen Staatskonzern Rosatom verzögert sich nach Regierungsangaben durch fehlende Teile von Siemens Energy. Rosatom sehe sich deshalb in China nach Alternativen um, sagte Energieminister Alparslan Bayraktar am Mittwoch nach Angaben der staatlichen Agentur Anadolu. Die ausbleibenden Lieferungen von Siemens Energy dürften den Start des ersten Reaktors noch um einige Monate verzögern. Der russische Staatskonzern wollte das AKW in der Mittelmeerprovinz Mersin ursprünglich 2023 fertigstellen. Präsident Recep Tayyip Erdoğan beschwerte sich zuletzt im Juli, dass Deutschland die Ausfuhr nötiger Teile nicht zulasse. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.09.2024, Seite 2, Inland

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