-
11.09.2024
- → Inland
IfW mahnt zum Rüstungswettlauf
Kiel. Das Institut für Weltwirtschaft in Kiel lieferte am Dienstag ein neues Musterbeispiel für Kriegshetze. Der Rüstungsetat der Bundesregierung müsse dauerhaft bei mindestens 100 Milliarden Euro liegen, erklärte Guntram Wolff, der Autor einer Studie des Instituts. Russland werde zu einer immer größeren Bedrohung für die NATO; die »viel zu langsame und sparsame Aufrüstung unter der Ampelregierung« sei da keineswegs adäquat, so das IfW. Mittlerweile würde Russland den gesamten Bestand der Bundeswehr in nur gut einem halben Jahr produzieren können. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!