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Japans Regierungschef kündigt Rückzug an
Tokio. Japans im Umfragetief steckender Regierungschef Kishida Fumio gibt auf. Er werde sich bei der im September anstehenden Wahl zum Vorsitzenden seiner Liberaldemokratischen Partei (LDP) nicht zur Wiederwahl stellen, sagte Kishida. Der Chef der regierenden Partei ist gewöhnlich auch der Ministerpräsident. Damit übernimmt Kishida die Verantwortung für einen politischen Spendenskandal, in den einige der innerparteilichen Machtgruppen verwickelt sind. Er stand wegen des Umgangs damit zunehmend in der Kritik. Die Zustimmungswerte für seine Regierung, die im Oktober 2021 antrat, fielen in der Folge unter 30 Prozent. (dpa/jW)
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