-
23.07.2024
- → Inland
Fünf Jahre Haft für versuchten Anschlag
Berlin. Wegen eines versuchten Brandanschlags auf ein von Mitarbeitern der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti bewohntes Haus und anderer Taten ist ein 56jähriger in Berlin zu fünf Jahren und vier Monaten Haft verurteilt worden. Unter anderem sprach ihn das Landgericht am Montag nach Angaben einer Sprecherin des versuchten Mordes schuldig. Es sah als erwiesen an, dass der russische Staatsbürger, der seit über 30 Jahren in Deutschland lebt, im April 2022 eine Sprengfalle im Keller des Mehrfamilienhauses in Berlin-Steglitz angebracht hatte, um damit ein »Fanal« zu setzen. Der Mann war zuvor unter anderem bei Protestcamps vor der russischen Botschaft und als Gründer eines Vereins namens »Unkremlin« in Erscheinung getreten. Er wurde im Dezember 2022 festgenommen; im August 2023 begann der Prozess. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!