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Olympia

Schon grenzwertig

Frankfurt am Main. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat sich gemeinsam mit zehn weiteren Akteuren des Spitzensportsystems in Deutschland vehement gegen Einsparungen im Bundessporthaushalt für das Jahr 2025 ausgesprochen. »Mit großer Sorge« werde »die aktuelle Debatte der Bundesregierung über geplante Einsparungen« verfolgt, teilte der DOSB am Mittwoch mit: »Unsere Finanzierungssituation ist im Weltmaßstab jetzt schon grenzwertig.« Eine negative Entwicklung der Bundesförderung mindere die internationale Konkurrenzfähigkeit und stehe »im völligen Widerspruch zur angestrebten Leistungssportreform, dem geplanten Sportfördergesetz und einer Spitzensportagentur«, heißt es dort. Zu den Unterstützern des Appells gehören neben dem DOSB u. a. die Sprecher der Landessportbünde, der Spitzenverbände und der Verbände mit besonderen Aufgaben, die AG Behindertensport, die Vertreterinnen und Vertreter der Olympiastützpunkte, die NADA, Athleten Deutschland und die Stiftung Deutsche Sporthilfe. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.07.2024, Seite 16, Sport

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