Zum Inhalt der Seite

Iran: Auftakt der Präsidentenwahlen

Teheran. Nachdem Präsident Ebrahim Raisi vergangenen Monat bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen ist, hat der Iran am Freitag einen Nachfolger gewählt. Religionsführer Ajatollah Ali Khamenei eröffnete die Wahl traditionell mit seiner Stimmabgabe in der Hauptstadt Teheran. Die Präsidentenwahl stand im Zeichen einer Wirtschaftskrise, Spannungen mit dem Westen und Protesten gegen die Regierung. Rund 61 Millionen Wählerinnen und Wähler waren aufgerufen, zwischen vier Kandidaten zu entscheiden. Der Wächterrat, ein islamisches Kontrollgremium, hatte sechs Kandidaten für die Wahl zugelassen. Zwei Bewerber zogen sich zurück. Laut der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu lag das öffentliche Interesse an den Wahlen in den vergangenen Jahren bei etwa 40 Prozent. Mit ersten Ergebnissen wird am Sonnabend gerechnet. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 29.06.2024, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!