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DGB kritisiert Sanktionen für Schwarzarbeit

Berlin. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat Forderungen der SPD nach Sanktionen für Bürgergeld-Beziehende bei Schwarzarbeit in den laufenden Haushaltsverhandlungen kritisiert. DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel sagte am Montag, selbst wenn es mit viel Aufwand gelingen würde, Schwarzarbeit bei Bürgergeldbeziehern zu sanktionieren, ließe sich der Bundeshaushalt »damit nicht retten«. SPD-Vize Saskia Esken hatte im Deutschlandfunk entsprechende Überlegungen in ihrer Partei bestätigt. Wer neben dem Bezug von Bürgergeld irregulär arbeite, schade demnach »der gesamten Wirtschaft«, Leistungen dürften dennoch nicht dauerhaft gestrichen werden. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.06.2024, Seite 2, Inland

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