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Verdi: Mehr Geld für ÖPNV

Berlin. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) pocht auf ausreichende Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehrs. »Der ÖPNV ist stark unterfinanziert. Er braucht dringend zusätzliche Mittel, um weiterhin Qualität und Sicherheit zu gewährleisten«, erklärte der Verdi-Vorsitzende Frank Werneke am Sonntag. »Dazu wird die Quersubventionierung durch andere Bereiche der kommunalen Gesellschaften wie etwa Stadtwerke selbstverständlich auch zukünftig benötigt.« Würde dies entfallen, kämen auf die Gemeinden erhebliche Mehrkosten zu, die sie schon jetzt kaum stemmen könnten. Gegen die Quersubventionierung gibt es Widerstand, nicht zuletzt wegen der Haushaltslage von Kommunen, Ländern und dem Bund. Zuletzt hatte sich etwa das Bundeswirtschaftsministerium gegen eine Quersubventionierung des ÖPNV durch Fernwärmeerlöse ausgesprochen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.06.2024, Seite 5, Inland

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