-
13.06.2024
- → Feuilleton
In gutem Licht
Der japanische Architekt Maki Fumihiko ist tot. Er starb am vergangenen Donnerstag eines natürlichen Todes zu Hause in Tokio, wie die Nachrichtenagentur Kyodo News am Mittwoch berichtete. Maki wurde 95 Jahre alt. Er zählte zu bedeutendsten Architekten seines Landes. 1993 erhielt er den Pritzker-Preis, der weltweit als höchste Auszeichnung im Fach gilt. Zu Makis bekanntesten Bauten gehören das Aga Khan Museum im kanadischen Toronto, das Four World Trade Center in New York City sowie das Kunst- und Kulturzentrum Sea World im chinesischen Shenzhen. Auch das Museum Reinhard Ernst für abstrakte Kunst, das am 23. Juni in Wiesbaden eröffnet wird, geht auf einen Entwurf Makis zurück. Zur Verleihung des Pritzker-Preises an ihn hieß es, Maki »nutzt Licht auf meisterliche Art, so dass es als Teil jeden Designs genauso greifbar wird wie die Wände und das Dach.« (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!