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Österreich will Nachzug beschränken
Wien. Österreichs konservativer Regierungschef Karl Nehammer hat am Sonntag den verstärkten Einsatz von Gentests zum Nachweis von Verwandtschaftsverhältnissen Geflüchteter angekündigt. Vor Familienzusammenführungen sollen auch vorgelegte Dokumente schärfer geprüft werden. Das Innenministerium hat im ersten Quartal rund 6.900 Asylanträge registriert. Davon entfielen 45 Prozent auf Personen, die eine Einreiseerlaubnis im Rahmen einer Familienzusammenführung erhalten hatten. Im Vorjahr lag der Anteil bei 16 Prozent. (dpa/jW)
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