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03.05.2024
- → Medien
Hälfte sieht Pressefreiheit in Gefahr
Berlin. Rund 48 Prozent der Deutschen sehen die Pressefreiheit in Gefahr. Das ist das Ergebnis einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV). Bei der Frage nach den wichtigsten Medien für die freie Meinungsbildung zeigt sich die große Bedeutung des professionellen Journalismus. Für 76 Prozent der Deutschen sind Zeitungen mit ihren digitalen und gedruckten Angeboten dafür unverzichtbar. Sie rangieren zusammen mit Fernsehen und Radio unter den Top drei der relevantesten Medien. (jW)
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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