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Türkisch-irakischer Wirtschaftskorridor

Istanbul. Mit einem neuen Straßen- und Schienennetz wollen Türkei und Irak den Handel mit den Golfstaaten vorantreiben. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und Iraks Regierungschef Mohammed Al-Sudani hätten eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet, teilte das Büro von Al-Sudani am Dienstag mit. Das Verkehrsnetz soll den »Al-Faw Grand Port« im Südirak mit dem Norden der Türkei verbinden. Von dort soll sich der Korridor weiter erstrecken über den türkischen Hafen Mersin am Mittelmeer bis nach Istanbul und Europa. Bis zur Fertigstellung 2038 sollen rund 20 Milliarden US-Dollar investiert werden. Laut Al-Sudani beabsichtigen Katar und die VAE, sich an der Finanzierung der »Straße der Entwicklung« zu beteiligen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.04.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

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