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Argentinien: Erster Überschuss seit 2008

Buenos Aires. Argentinien hat nach Angaben des ultraneoliberalen Präsidenten Javier Milei den ersten vierteljährlichen Haushaltsüberschuss seit 2008 erzielt. Im ersten Quartal des laufenden Jahres habe der Staat einen Überschuss von rund 275 Milliarden Pesos (rund 290 Millionen Euro) verzeichnet, sagte Milei am Montag (Ortszeit) im Fernsehen. Er hatte bei seinem Amtsantritt im Dezember eine »Schocktherapie« angekündigt, die auf drastischen Sozialstaatskürzungen und Privatisierungen beruht. Die jährliche Inflation von 290 Prozent will der rechte »Anarchokapitalist« so durch noch mehr Armut in den Griff bekommen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.04.2024, Seite 2, Kapital & Arbeit

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