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Energienotstand in Ecuador

Quito. Die Regierung in Ecuador hat wegen Engpässen bei der Stromversorgung den Notstand ausgerufen. Zwecks Rationierung soll in den verschiedenen Regionen des Landes jeweils für mehrere Stunden der Strom abgeschaltet werden, wie das Energieministerium mitteilte. Zudem wurden Donnerstag und Freitag per Dekret zu arbeitsfreien Tagen erklärt. Präsident Daniel Noboa entließ die Energieministerin und eine Reihe weiterer Beamter. Ihnen wird vorgeworfen, das wahre Ausmaß der Energiekrise verschleiert zu haben.

Wegen akuter Dürre wurden in den Stauseen der Region historische Tiefstände registriert. Ecuador gewinnt 78 Prozent seines Stroms aus Wasserkraft. Zudem stellte Kolumbien zuletzt seine Stromexporte nach Ecuador ein, weil das Nachbarland aufgrund der Dürre ebenfalls mit Engpässen zu kämpfen hat. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

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