Zum Inhalt der Seite
Kunst

Nun in New York

Der deutsche Maler Caspar David Friedrich (1774–1840), der in diesem Jahr 250 Jahre alt geworden wäre, wird erstmals mit einer großen Ausstellung in den USA geehrt. Mehr als 75 Werke von Friedrich, der zu den bedeutendsten Malern der Romantik gezählt wird, sollen von Februar bis Mai 2025 im renommierten Metro­politan Museum in New York zu sehen sein, wie Vertreter der Ausstellungshalle am Dienstag mitteilten. Zuletzt habe es 1990 und 2001 kleinere Ausstellungen seiner Werke in den USA gegeben, hieß es. Bei der Konzeption der nun geplanten Schau »Caspar David Friedrich: The Soul of Nature« helfen zahlreiche deutsche Museen mit, darunter die Alte Nationalgalerie in Berlin, die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und die Hamburger Kunsthalle. Friedrich sei »Deutschlands beliebtester Maler« und sein Werk beleuchte »auf brillante Art und Weise unser Verständnis der Natur als spirituelle und emotionale Landschaft«, sagte der österreichische Direktor des Metropolitan Museums, Max Hollein. Im Jubiläumsjahr gab und gibt es auch in Deutschland zahlreiche Ausstellungen mit Werken von Friedrich, etwa in seiner Geburtsstadt Greifswald und in Dresden. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.04.2024, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!