-
19.03.2024
- → Inland
RAF-Fahndung: Streit zwischen Länderpolizeien
Hannover/Berlin. Die ungewöhnlich scharfe Kritik von Berliner Polizeigewerkschaftern am Vorgehen der niedersächsischen Einsatzkräfte bei der Festnahme von Daniela Klette sorgt für Verstimmung. Nebenkriegsschauplätze seien »mehr als kontraproduktiv«, teilten die Deutsche Polizeigewerkschaft und der Bund Deutscher Kriminalbeamter in Niedersachsen am Montag mit. Es sei »unsäglich« und »unprofessionell«, wenn Einzelne meinten, »das Handeln der Kolleginnen und Kollegen in Frage zu stellen und kritisieren zu müssen«. Zuvor hatte die Berliner Gewerkschaft der Polizei den niedersächsischen Beamten unter anderem Profilierungswünsche vorgeworfen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!