Zum Inhalt der Seite
Formel 1

Der Prozess

London. Felipe Massa macht in seinem Kampf um den WM-Sieg in der Formel 1 von 2008 ernst und zieht nun vor Gericht. Knapp 16 Jahre nach dem »Crashgate« von Singapur hat der Brasilianer am Montag in London Klage gegen den Automobilweltverband FIA, den derzeitigen WM-Rechteinhaber FOM und den früheren Eigentümer Bernard Ecclestone eingereicht. Das teilte die brasilianische Kanzlei Vieira Rezende Advogados mit, die Massa nach eigenen Angaben vertritt. Demnach klagt der 42jährige Brasilianer auch auf Schadenersatz. Medien zufolge will Massa zwischen 75 und 175 Millionen Euro. Massa vertritt die Ansicht, er sei wegen des als »Crashgate« bekannten Vorfalls der rechtmäßige Weltmeister von 2008. Er war damals ganz knapp hinter dem Briten Lewis Hamilton Zweiter in der WM-Gesamtwertung geworden. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.03.2024, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!