-
08.03.2024
- → Ausland
Italien holt vier Bootsflüchtlinge an Land
Rom. Nach dem Tod eines 17jährigen Jungen auf einem deutschen Rettungsschiff im Mittelmeer hat die italienische Küstenwache vier Hilfsbedürftige an Land geholt. Die Männer wurden am Donnerstag vom Rettungsschiff »Sea-Watch 5« auf die Insel Lampedusa gebracht. Sea-Watch machte Italien, Malta und Tunesien für den Tod des Jungen mitverantwortlich, weil deren Behörden alle Bitten um eine schnelle Evakuierung aus medizinischen Gründen missachtet hätten. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!