Zum Inhalt der Seite

Südkorea: Streikenden droht Arbeitsverbot

Seoul. Die südkoreanische Regierung droht streikenden Assistenzärzten mit dem Entzug ihrer Approbation: 7.800 Mediziner, die nach einer Anordnung der Regierung nicht in die Krankenhäuser zurückgekehrt sind, müssten mit einer Benachrichtigung »über die bevorstehende Aufhebung ihrer Zulassung« rechnen, erklärte Vizegesundheitsministerin Park Min Soo am Dienstag. Die Assistenzärzte hatten vor zwei Wochen für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Lohn gestreikt, obwohl ihnen dies gesetzlich verboten ist. Ihnen droht auch strafrechtliche Verfolgung. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 06.03.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!