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»Wirtschaftsweise« für Russlandsanktionen

Düsseldorf. Die »Wirtschaftsweise« Ulrike Malmendier fordert eine Ausweitung der Sanktionen gegen Russland. Die Wirkung der Sanktionen sei »enttäuschend«, sagte Malmendier der Rheinischen Post (Mittwochausgabe). Die russische Wirtschaft sei »resilienter und offenbar auch nicht so international verflochten«. Die EU solle kein weiteres Gas mehr aus Russland beziehen, es gebe inzwischen gute Alternativen. Ein Gasboykott gegen Russland könne »wirkungsvoll sein«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.02.2024, Seite 5, Inland

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  • Rene Staack 29. Feb. 2024 um 14:34 Uhr
    Auf der BPK vom 21. Februar 2024 berichtete der Bundeswirtschaftsminister stolz von den abgewehrten russischen Angriffen auf die deutsche Energieversorgung. Die »Wirtschaftweise« Ulrike Malmendier fordert nun den vollständigen Gasboykott gegen Russland, also kein Gas mehr aus Russland kaufen. Im Sinne unseres Bundeswirtschaftsminister stellt dies einen weiteren Angriff auf die deutsche Energieversorgung aus Russland dar. Da die Wirtschaftweise damit gegen deutsche Interessen handelt, kann sie ja nur im Auftrag Russlands handeln. Ich bin mal gespannt, wann unser Bundeswirtschaftsminister »der Kinderbuchautor« auf einer Pressekonferenz verkündet, dass er auch diesen Angriff erfolgreich zurückgeschlagen hat. Ob damit auch die »Wirtschaftweise« zum Beobachtungsobjekt für die deutschen Sicherheitsdienste wird?