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NSU-Verbrechen: Dokuzentrum geplant

Berlin. Die Bundesregierung will bis zum Jahr 2030 ein Dokumentationszentrum und einen Erinnerungsort für die Opfer der neonazistischen Terrorzelle »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU) einrichten. Ein würdiges Erinnern werde dabei helfen, »neue Wachsamkeit zu entwickeln«, sagte Innenstaatssekretärin Juliane Seifert der Süddeutschen Zeitung (Dienstag). Das Konzept sehe eine »kritische Aufarbeitung des NSU-Komplexes« inklusive des »umfassenden Versagens des Staates« vor. Neben dem Dokumentationszentrum solle es auch »dezentrale« Gedenkorte in anderen Städten geben. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.02.2024, Seite 4, Inland

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