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Fußballrealität

Klares Zeichen

Berlin. Eine mehr als halbstündige Unterbrechung wegen Protesten gegen die Investorenpläne der Deutschen Fußballiga hat den Sieg des Hamburger SV im Zweitligatopspiel bei Hertha BSC verzögert. Die Partie, die am Samstag abend im Olympiastadion 2:1 für den HSV endete, stand kurz vor dem Abbruch. Immer wieder flogen ab der 53. Minute aus der Hertha-Kurve Tennisbälle auf das Feld. Nachdem das Spiel schon rund 20 Minuten unterbrochen war, schickte Schiedsrichter Daniel Schlager die Spieler vorübergehend vom Feld. Sie kamen zurück, nachdem die Hertha-Fans ihr Banner mit der Aufschrift »Investorenwahnsinn endlich stoppen, ob in der DFL oder in den Vereinen« eingerollt hatten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.02.2024, Seite 16, Sport

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