-
18.01.2024
- → Feuilleton
Zur Wiedervorlage
Der Musikpreis der Stadt Goslar, der Paul-Lincke-Ring, wird in diesem Jahr doch nicht übergeben. »Auf der Grundlage bereits gewonnener Erkenntnisse, die den Komponisten unter anderem mit Personen aus dem Nationalsozialismus in Verbindung bringen, werden die Paul-Lincke-Ring-Jury und die Stadt Goslar für eine kritische und offene Auseinandersetzung eine Fachexpertise in Auftrag geben, die Paul Linckes Haltung in der Zeit betrachten soll«, heißt es in einer Mitteilung der Stadt vom Dienstag. Zudem strebe die Jury eine neue Ausrichtung des Preises an. In diesem Jahr wäre die Auszeichnung für Musiker, die sich um deutschsprachige Musik verdient gemacht haben, zum 70. Mal verliehen worden. Anfang Januar hatte die Stadt den Autor und Sänger Sven Regener als Preisträger benannt.(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!