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Afghanistan: UNICEF fordert Unterstützung

Kabul. Mehr als drei Monate nach den verheerenden Erdbeben in Afghanistan sind laut UN-Kinderhilfswerk UNICEF mehr als 96.000 Kinder auf Unterstützung angewiesen. Angesichts der großen Zerstörungen in den Dörfern im Westen Afghanistans und des hartnäckigen Winters fordert UNICEF mehr Hilfe für Betroffene, wie aus einer Mitteilung vom Montag hervorgeht. »Schulen und Gesundheitszentren, auf die die Kinder angewiesen sind, sind irreparabel beschädigt oder völlig zerstört«, sagte Fran Equiza, UNICEF-Vertreter in Afghanistan. »Kinder und Familien, die kein Zuhause haben, leben nachts unter lebensbedrohlichen Bedingungen, da es keine Möglichkeit gibt, ihre provisorischen Unterkünfte zu heizen.« Im Herbst 2023 hatte eine Erdbebenserie in Afghanistan verheerende Schäden angerichtet. Mehr als 1.000 Menschen kamen dabei in der Provinz Herat ums Leben, Tausende Häuser wurden zerstört. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.01.2024, Seite 7, Ausland

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