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Österreich: Prozess gegen Kurz fortgesetzt

Wien. In Österreich ist am Montag der Prozess gegen den ehemaligen Kanzler Sebastian Kurz fortgesetzt worden. Die Vernehmung des Zeugen Thomas Schmid gilt als besonders wichtige Weichenstellung in dem Verfahren wegen mutmaßlicher Falschaussage vor dem Landesgericht Wien. Der 48jährige war von 2019 bis 2021 Chef der Staatsholding ÖBAG. Bei der Berufung seines Vertrauten soll Kurz als damaliger Regierungschef eine aktive Rolle gespielt haben. Im »Ibiza«-Untersuchungsausschuss hatte Kurz aber 2020 gesagt, dass er über den Vorgang nur informiert gewesen sei. Dieser Widerspruch ist Grundlage der Anklage. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.12.2023, Seite 7, Ausland

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