Zum Inhalt der Seite
Musikbusiness

Spotify feuert

Der Musikstreamingdienst Spotify wird im großen Stil Personal feuern. Er habe »die schwierige Entscheidung getroffen, unsere Gesamtbelegschaft unternehmensweit um etwa 17 Prozent zu reduzieren«, erklärte der Chef des schwedischen Unternehmens, Daniel Ek, in einem Schreiben an die Mitarbeiter, das der Nachrichtenagentur AFP am Montag vorlag. Spotify hatte im Oktober ausnahmsweise einen Quartalsgewinn ausgewiesen. Spotify hat seit seiner Gründung viel investiert, um das Wachstum durch die Expansion in neue Märkte und in den vergangenen Jahren auch durch exklusive Inhalte wie Podcasts zu fördern. Allein für Podcasts gab das Unternehmen über eine Milliarde US-Dollar aus. Trotz seines weltweiten Erfolgs hat Spotify noch nie einen Jahresnettogewinn erzielt, auch positive Quartalsergebnisse waren bislang die Ausnahme. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 05.12.2023, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!