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Erfurt: Gedenkzettel vor Synagoge angezündet

Erfurt. Zwei Männer werden verdächtigt, an der Neuen Synagoge in Erfurt in der Nacht zum Sonntag Papiere zum Gedenken an Menschen in Israel angezündet zu haben. Auf der mit Grabkerzen belegten Treppe vor der Synagoge brannten demnach Papierstücke, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Beamten nahmen laut Thüringer Staatskanzlei zwei betrunkene Männer aus Libyen vorübergehend fest. An der Synagoge sei kein Schaden entstanden. Nach Angaben von Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) liege der Verdacht nahe, dass es sich um eine politisch motivierte Straftat handle. Der Staatsschutz sei eingeschaltet. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.11.2023, Seite 4, Inland

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