-
04.11.2023
- → Ausland
USA: Todeskandidat soll mit Stickstoff vergast werden
Montgomery. Der Oberste Gerichtshof des US-Bundesstaats Alabama hat laut einem Bericht von Spiegel online vom Freitag entschieden, erstmals einen Todeskandidaten mit Stickstoff hinzurichten. Wie der Guardian am Donnerstag schrieb, handelt es sich dabei um Kenneth Eugene Smith, der wegen eines Mordes im Jahr 1988 im Todestrakt sitzt. Der Gefangene sollte bereits im vergangenen Jahr mit einer Giftinjektion exekutiert werden, was aber nicht funktionierte. Der Supreme Court von Alabama ist ausschließlich mit Republikanern besetzt. Das genaue Datum der Hinrichtung wird noch von Gouverneurin Kay Ivey festgelegt. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!