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Baltische Pipeline wohl von außen zerstört

Helsinki. Nach einem plötzlichen Druckabfall in der Gaspipeline Balticconnector am Sonntag zwischen Finnland und Estland hat die finnische Regierung am Dienstag eine Pressekonferenz einberufen. »Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Beschädigungen sowohl an der Pipeline als auch an dem Kabel von außen zugefügt wurden«, teilte der finnische Präsident Sauli Niinistö am Dienstag mit. Die Ursache für die Schäden sei aber noch unklar. Die Pipeline wurde am Sonntag morgen wegen eines Lecks stillgelegt. Die 77 Kilometer lange Röhre führt durch den Golf von Finnland, einen Teil der Ostsee, der bis in russische Hoheitsgewässer reicht. Sie kann in beide Richtungen Gas transportieren. Die finnische Betreibergesellschaft Gasgrid erklärte, es könne Monate dauern, die Schäden zu beheben. Finnlands Gasversorgung bleibe trotz des Ausfalls stabil. (dpa/Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.10.2023, Seite 1, Ausland

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