-
05.10.2023
- → Inland
Stadt Hannover räumt Diskriminierung ein
Hannover. Niedersachsens Landeshauptstadt hat eingeräumt, dass Sinti und Roma von ihr diskriminiert worden sind. Man erkenne an, »dass es antiziganistische Handlungsmuster innerhalb der Verwaltung« gebe, teilte die Stadt Hannover am Mittwoch mit. Verwaltungsmitarbeiter hatten laut einer Studie der Leibniz-Universität jahrelang versucht, Betroffene zum Wegzug zu drängen. Sie sollen in teils menschenunwürdigen Unterkünften untergebracht oder immer wieder willkürlich umquartiert worden sein. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!