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Kinder aus armen Familien oft krank

Berlin. Kinder aus armen Familien sind häufiger krank und in vielen Fällen nicht altersgerecht entwickelt. Das geht aus Daten des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen vom Dienstag hervor. Die Chancen auf ein gesundes und die Entwicklung förderndes Aufwachsen seien ungleich verteilt. Der Gesundheitszustand von 78 Prozent der Kinder bis drei Jahre ist aus ärztlicher Sicht demnach sehr gut. In armen Familien ist der Anteil von Kindern mit sehr gutem Gesundheitszustand mit 64 Prozent deutlich geringer. Bei gut jedem fünften Kind und damit sehr viel häufiger als im Durchschnitt stellen Ärztinnen und Ärzte zudem eine nicht altersgerechte Entwicklung fest, wie die Daten zeigen. Die Pandemie habe diese Ungleichheit noch verschärft. Negative Effekte der Coronapandemie stellen Kinderärztinnen und -ärzte demnach vor allem bei der sozialen und emotionalen Entwicklung von Kleinkindern fest. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.09.2023, Seite 5, Inland

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