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Durch Inflation sterben vor allem Arme früher

London. Mit der Inflation steigt die Zahl vorzeitiger Todesfälle, zeigt eine Studie in der britischen Fachzeitschrift BMJ Public Health, über die AFP am Dienstag berichtete. Betroffen sind vor allem ärmere Haushalte, die deutlich höhere Anteile ihres Einkommens für Energie und Nahrung aufwenden. Untersucht wurden Todesfälle in Schottland der Jahre 2022 und 2023. Als vorzeitige galten solche vor dem 75. Geburtstag. Auf dieser Grundlage wurden Zukunftsszenarien entworfen. Ohne staatliche Hilfen könnte die derzeitige Teuerung die Zahl der vorzeitigen Todesfälle in den ärmsten Haushalten Großbritanniens demnach um 23 Prozent erhöhen, in den reichsten wären es fünf Prozent. Mit Entlastungsmaßnahmen würden die Zahlen auf acht beziehungsweise zwei Prozent sinken. Nach Einschätzung der Forscher sind die derzeitigen Maßnahmen der Regierung nicht ausreichend, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.09.2023, Seite 1, Inland

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