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Coca-Cola: Tarifvertrag für Flexibilisierung

Berlin. Coca-Cola Europacific Partners Deutschland (CCEP DE) und die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) haben sich am Freitag auf ein umfassendes Tarifpaket geeinigt. Es umfasst sechs Tarifverträge, wie die Hildesheimer Presse am Freitag berichtete. Dazu gehören unter anderem ein neuer Entgelttarifvertrag mit einer Gesamterhöhung von 350 Euro brutto für 20 Monate sowie ein erweiterter Tarifvertrag »Supply Chain Flexibilisierung«, der eine deutliche Ausweitung der Produktionskapazität ermöglicht. Die CCEP DE erhält demnach die Möglichkeit, Produktionskapazitäten durch einen 24/6-plus- oder einen 24/7-Betrieb auszuweiten, um flexibler auf Nachfrageerhöhungen und -verschiebungen zu reagieren. In Abstimmung mit den Betriebsräten vor Ort können darüber hinaus für alle Standorte individuelle Vereinbarungen zur Ausweitung der Produktionskapazitäten bei hoher oder veränderter Nachfrage vereinbart werden. Ziel sei es, durch eine höhere Flexibilität und deutlich erhöhte Produktionskapazität mehr Waren in Deutschland zu produzieren und so auf Importe oder Lohnabfüllung zu verzichten. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.09.2023, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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