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15.09.20232 Leserbriefe
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Bundesweiter Probealarm durchgeführt
Berlin. Ein flächendeckender Probealarm hat am Donnerstag in Deutschland Handys und Sirenen schrillen lassen. Ausgelöst wurde die Warnung kurz vor elf Uhr vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn. Auch über das »Cell Broadcast System« wurden Warnmeldungen auf Mobiltelefonen ausgegeben. Verbreitet wurde der Probealarm zudem über Warnapps, Radio- und Fernsehsender sowie auf Stadtinformationstafeln. Der Bund testet die Warnkanäle jedes Jahr am zweiten Donnerstag im September. Im Anschluss soll mit einer Onlineumfrage die Wirksamkeit überprüft werden. In der Vergangenheit hatte es Probleme mit der Zustellung der Warnung gegeben. (dpa/jW)
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Hans Wiepert aus Berlin 15. Sept. 2023 um 12:24 UhrIch bin schon alt genug. Ich kann auf mich selbst aufpassen. Deshalb habe ich den übergriffigen »Warntag« ignoriert – und wie im letzten Jahr das Smartphone einfach mal 12 Stunden ausgeschaltet.
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Onlineabonnent*in Joachim S. aus Berlin 14. Sept. 2023 um 19:56 UhrEine Radiosprecherin ließ doch wirklich heute hier in Berlin die Katze aus dem Sack. Die Übungen dienten auch der »Vorbereitung auf Kriegsfolgen«. Auf welchen Krieg werden wir da unter dem Deckmantel des Katastrophenschutzes seit Jahren immer intensiver vorbereitet? Meine Mutter hat mir aus den 30er und 40er Jahren erzählt »Erst kamen die Luftschutzübungen. Dann die Beteuerungen, das wären doch nur Übungen. Und dann saßen wir in den Kellern. Während draußen die Bomben fielen und alles zerstörten«. Das Neue ist lediglich, dass vor heutigen Bomben keine Keller mehr helfen werden. Es wird immer dringender: Wir müssen uns mit aller Kraft auf den Frieden vorbereiten, nicht auf den Krieg!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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