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Untersuchung von Olympia-Attentat 1972

München. Ein internationales Forschungsteam zur wissenschaftlichen Aufarbeitung des Attentats auf die Olympischen Spiele in München 1972 hat seine Arbeit aufgenommen. Die vom Bundesinnenministerium eingesetzte internationale Kommission aus acht Historikern soll die Vor- und Nachgeschichte des Angriffs auf die israelische Mannschaft untersuchen. Hierzu gehören vor allem das Verhalten von Sicherheitsbehörden und Politik, die Folgen für die bundesdeutsche Nahostpolitik sowie der Umgang mit den Angehörigen der Opfer. »Der Umgang der deutschen Behörden mit den Opferfamilien hat viele Dissonanzen erzeugt«, sagte Andreas Wirsching, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte, das mit der Kommission kooperiert. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.09.2023, Seite 4, Inland

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