Zum Inhalt der Seite

Kirgistan: IS-Gefangene aus Syrien geholt

Bischkek. Die Regierung des zentralasiatischen Kirgistan hat 95 Frauen und Kinder von dschihadistischen Kämpfern aus Gefangenenlagern in Syrien ins eigene Land zurückgeholt. »31 Frauen und 64 Kinder, die kirgisische Staatsbürger sind, wurden von Syrien nach Kirgistan gebracht«, teilte das Außenministerium in Bischkek am Mittwoch mit. Tausende Menschen aus Kirgistan und anderen zentralasiatischen Staaten hatten sich im Krieg in Syrien dschihadistischen Organisationen wie dem »Islamischen Staat« (IS) angeschlossen, die meisten von ihnen zwischen 2013 und 2015. Zahlreiche gefangengenommene Kämpfer sitzen weiter in überwiegend von kurdischen Einheiten kontrollierten Lagern in Syrien in Haft. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 31.08.2023, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!