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Pjöngjang verstärkt nordkoreanische Marine
Pjöngjang. Der Staatschef der Demokratischen Volksrepublik Korea, Kim Jong Un, hat nach Angaben staatlicher Medien wegen der »Gefahr eines Atomkriegs« in seinen Gewässern eine Stärkung der nordkoreanischen Marine angekündigt. Kim habe die zunehmende Zusammenarbeit zwischen den »Bandenchefs« der USA, Südkoreas und Japans kritisiert, berichtete die staatliche koreanische Nachrichtenagentur KCNA am Dienstag. Die drei Länder hielten am selben Tag eine gemeinsame Marineübung ab. »Wegen der rücksichtslosen konfrontativen Handlungen der USA und anderer feindlicher Kräfte sind die Gewässer vor der Koreanischen Halbinsel zu dem Punkt geworden, an dem sich das meiste Kriegsmaterial der Welt konzentriert, die instabilsten Gewässer mit der Gefahr eines Atomkriegs«, erklärte Kim demnach. »Erfolge bei der Entwicklung der Seestreitkräfte« seien zu einer dringenden Angelegenheit geworden. Er versprach der Marine neue Waffen und fügte hinzu, dass diese zu einer »Komponente der staatlichen nuklearen Abschreckung« werde. (AFP/jW)
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