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Ölmultis bremsen Energiewende

Hamburg. Die Umweltorganisation Greenpeace hat den großen europäischen Energiekonzernen vorgeworfen, Fortschritte beim Klimaschutz auszubremsen. »Ölmultis wie Shell und BP haben die heutige Klimakrise maßgeblich verschuldet, und sie missbrauchen ihre Rekordgewinne, um die Welt tiefer in diese Krise zu lenken«, erklärte Lisa Göldner von Greenpeace am Mittwoch. Einer im Auftrag von Greenpeace erstellten Studie zufolge flossen knapp 93 Prozent der Investitionen der zwölf Öl- und Gaskonzerne 2022 in fossile Projekte. Lediglich rund sieben Prozent der Investitionen flossen demnach in erneuerbare Energien. Für die Studie wurden Jahresberichte von BP, Totalenergies, Shell und anderen Konzernen ausgewertet. Die Ergebnisse zeigten laut Greenpeace, dass erneuerbare im vergangenen Jahr mit 0,3 Prozent »einen winzigen Anteil an der Energieproduktion der zwölf Unternehmen hatten«. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.08.2023, Seite 1, Kapital & Arbeit

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