-
18.08.2023
- → Feminismus
UNO: Asyl für afghanische Frauen
Genf. Beobachter der Vereinten Nationen haben zwei Jahre nach der Machtübernahme der Taliban internationalen Schutz für Frauen in Afghanistan gefordert. Staaten weltweit sollten »allen afghanischen Frauen und Mädchen Flüchtlingsstatus gewähren«, erklärten die Beobachter für Menschenrechte am Montag. Die Erwartung, dass die Taliban im Vergleich zu ihrer ersten Herrschaftsperiode (1996–2001) moderater geworden seien, habe sich als falsch erwiesen. Die islamistische Gruppierung habe statt dessen ein System der »totalen Diskriminierung, Ausgrenzung und Unterdrückung« eingeführt, hieß es in der Mitteilung. Frauen sollten wieder frei arbeiten und am politischen Leben teilnehmen können und nicht zuletzt Zugang zu allen Bildungseinrichtungen erhalten, forderten die Beobachter, zu denen auch der Sonderberichterstatter für Afghanistan, Richard Bennett, gehört. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!