Zum Inhalt der Seite

Japan: Opfer für Kriegsschrein

Tokio. Japans Ministerpräsident Fumio Kishida hat zum 78. Jahrestag der bedingungslosen Kapitulation des Landes im Zweiten Weltkrieg dem Kriegsschrein Yasukuni in Tokio eine Opfergabe zukommen lassen. Seine Ministerin für wirtschaftliche Sicherheit, Sanae Takaichi, pilgerte am Dienstag selbst in das Shinto-Heiligtum. Dort wird neben Kriegstoten auch Kriegsverbrechern gedacht. Kritikern gilt der Schrein daher als Symbol des Militarismus. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.08.2023, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!