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Peru: Militärs in Rente wegen Mordes verurteilt

Lima. In Peru sind 18 Militärangehörige im Ruhestand wegen Mordes zu Haftstrafen zwischen acht und 15 Jahren verurteilt worden, weil sie 1988 bei der Bekämpfung der maoistischen Guerillabewegung »Leuchtender Pfad« in der südlichen Region Ayacucho 39 Bauern auf brutale Weise getötet hatten. Das erklärte das Justizministerium am Freitag abend (Ortszeit) auf dem Onlinedienst X. Am 14. Mai 1988 – einen Tag nach der Tötung von vier Soldaten durch Rebellen – waren zwei Armeepatrouillen in ein Dorf im Distrikt Cayara südlich von Lima eingedrungen, wo sie zahlreiche Bauern folterten, um von ihnen Informationen zu erpressen, und sie anschließend hinrichteten. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.08.2023, Seite 7, Ausland

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