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Tote auf Maui: Kritik an Behörden wächst

Honolulu. Nach Angaben des Bezirks Maui im 1898 von den USA annektierten Bundesstaat Hawaii sind dort durch Wald- und Buschbrände in den vergangenen Tagen mindestens 93 Menschen gestorben. Der Fund weiterer Toter sei zu befürchten, sagte Hawaiis Gouverneur Josh Green am Sonnabend (Ortszeit). Die Kleinstadt Lāhainā ist besonders hart getroffen, viele Straßenzüge dort sehen aus wie ein Kriegsgebiet. Kritisiert wird, dass auf Maui zu Beginn keine Warnsirenen zum Einsatz gekommen sein sollen. Zusätzlich erschwert wurden die Rettungsarbeiten dadurch, dass Lāhainā im Norden und Süden jeweils nur über eine große Zufahrtsstraße erreichbar ist. Bewohner hatten zudem erklärt, dass eine Evakuierung möglicherweise zu spät angeordnet wurde – noch am Donnerstag hatte es laut New York Times auf Facebook Meldungen der Behörden gegeben, dass die Feuer unter Kontrolle seien. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.08.2023, Seite 7, Ausland

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