-
12.08.2023
- → Ausland
Sudan: 20 Millionen Menschen hungern
Genf. Die Kämpfe im Sudan haben laut Vereinten Nationen 20,3 Millionen Menschen in eine schwere Hungerkrise gestürzt. Davon würden 6,3 Millionen Menschen an lebensbedrohlichem Nahrungsmittelmangel leiden, berichtete Eddie Rowe, Vertreter des Welternährungsprogramms (WFP) im Sudan, am Freitag. Seit dem Ausbruch der Kämpfe im April habe sich der Konflikt verstärkt. Rowe forderte die Konfliktparteien auf, Hilfslieferungen zu erleichtern. Vorige Woche war es dem WFP erstmals gelungen, Lebensmittel in den besonders betroffenen Bundesstaat Westdarfur an der Grenze zum Tschad zu bringen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!