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Sudan: 20 Millionen Menschen hungern

Genf. Die Kämpfe im Sudan haben laut Vereinten Nationen 20,3 Millionen Menschen in eine schwere Hungerkrise gestürzt. Davon würden 6,3 Millionen Menschen an lebensbedrohlichem Nahrungsmittelmangel leiden, berichtete Eddie Rowe, Vertreter des Welternährungsprogramms (WFP) im Sudan, am Freitag. Seit dem Ausbruch der Kämpfe im April habe sich der Konflikt verstärkt. Rowe forderte die Konfliktparteien auf, Hilfslieferungen zu erleichtern. Vorige Woche war es dem WFP erstmals gelungen, Lebensmittel in den besonders betroffenen Bundesstaat Westdarfur an der Grenze zum Tschad zu bringen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.08.2023, Seite 2, Ausland

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