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Türkei: Schwangere nach Beben weiter gefährdet

Adana. Rund sechs Monate nach den verheerenden Erdbeben in der Türkei hat die Ärztekammer in der Region vor gesundheitlichen Langzeitschäden gewarnt. Vor allem Frauen und Kleinkinder seien gefährdet, sagte Selahattin Mentes, Chef der Ärztekammer in Adana, der dpa am Montag. Es mangele an ausgewogener Ernährung, was bei Kindern zu Entwicklungsstörungen führen könne. Schwangere seien ebenso gefährdet. »In der Region wurde bereits eine große Anzahl von Früh- und Fehlgeburten festgestellt«, fügte er hinzu. Schwierige Operationen müssten in Adana vorgenommen werden. Die Krankenhäuser dort seien bereits überlastet. Anfang Februar hatten schwere Erdbeben die Südosttürkei und Nordsyrien erschüttert. Zehntausende Menschen kamen ums Leben, Millionen wurden obdachlos. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.08.2023, Seite 15, Feminismus

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